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Ansprechpartner
Quelle: BLV
Julia Scherf
Schulleiterin Hohbergschule
Telefon: 07252 / 587-145

Bernhard Kölbl, stellv. Schulleiter Hohbergschule; Quelle: Privat
Bernhard Kölbl
stellv. Schulleiter Hohbergschule
Telefon: 07252 / 587-150

Hohberghaus-Info 2/2018

Hohberghaus-Info 2/2018.pdf

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Hohbergschule

 

Als sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung (SBBZ ESENT) richtet sich die Hohbergschule an Kinder und Jugendliche der Klassenstufen 1-10.

Jugendliche auf dem Hohberghaus-Gelände.; Quelle: Badischer Landesverein für Innere Mission
Angeboten werden die Bildungsgänge Grundschule, Haupt- und Werkrealschule sowie Förderschule. Neben der Stammschule gehören auch Außenstellen zur Hohbergschule.

 

Ziele:

Unser primäres Ziel ist das Erreichen einer individuellen Persönlichkeitsstärkung und damit verbundenen adäquaten Verhaltensstabilisierung.

Weitere Ziele sind darauf aufbauend

  • die Rückschulung in eine allgemeine Schule in Verbindung mit der übergangsweisen Schulbegleitung während der Reintegrationsphase
  • das Erreichen des allgemeinen Haupt-, Werkrealschul- oder Förderschulabschlusses auf der Basis der gültigen Prüfungsbedingungen im Land Baden-Württemberg. 

Quelle: Badischer Landesverein für Innere Mission / Foto Fabry

Pädagogisches und organisatorisches Konzept:

Die Hohbergschule beschult schulpflichtige Kinder und Jugendliche

  • in Kleinklassen von 6 bis 12 Schüler/-innen.
  • im Klassenlehrerprinzip.
  • häufig im Teamteaching.
  • in differenzierendem Kleingruppenunterricht.
  • in projektorientiertem, fächerverbindendem Unterricht.
  • unter Beachtung ihrer individuellen Lern-/ Leistungsfähigkeit.
  • in Kooperation mit den Eltern, dem zuständigen psychologischen Fachdienst und den Mitarbeiterteams der Jugendhilfe.

Wir fördern schulpflichtige Kinder und Jugendliche indem wir 

  • gezielt mit und an ihren Stärken und Schwächen arbeiten. 
  • parallel zu spezifischen Fach- und Sozialkompetenzen.
  • in ihren Interessen und Neigungen in Erweiterten Bildungsangeboten.
  • im Bereich der Lese-Rechtschreib-Schwäche und Dyskalkulie.

Kooperationsformen:

Neben der schulischen Betreuung der Kinder und Jugendlichen des Hohberghauses bietet die Hohbergschule Mädchen und Jungen von anderen Jugendhilfeeinrichtungen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe sowie dem Enzkreis die Möglichkeit zur Teilnahme am Unterricht.

Innerhalb der Gesamteinrichtung arbeiten Lehrerkollegium, Gruppenteams und psychologischer Fachdienst bei der Erziehungsplanung und der Umsetzung eng zusammen.

Außerdem: Wir ermöglichen Kindern und Jugendlichen mit einem erhöhten Bedarf an sozial-emotionaler Förderung in der Regelschule zu bleiben. Dazu arbeiten wir in einer kooperativen Organisationsform eng mit der Ludwig-Uhland Schule in Birkenfeld zusammen. Durch die enge Kooperation von Sonderschullehrern und eines Sozialpädagogen können acht Schüler nach ihren Bedürfnissen unterrichtet werden.

Rahmenbedingungen:

Das betroffene Kind und die Eltern oder Sorgeberechtigte müssen mit einer Umschulung in das SBBZ  einverstanden sein und dem erforderlichen Umschulungsgutachten durch das zuständige staatliche Schulamt zustimmen. Kind, Eltern und zuständiges Jugendamt haben der gleichzeitigen Aufnahme in ein Jugendhilfeangebot des Hohberghauses oder einer unserer schulischen Kooperationseinrichtungen zugestimmt. 

Lerngruppen:

Der pädagogische Ansatz der Lerngruppen ermöglicht es, Kinder und Jugendliche in ihrer individuellen Entwicklung exakt einzuschätzen und dadurch passgenau an den notwendigen Punkten zu fördern. Das Hohberghaus beschreitet dabei neue Wege und verbindet Klassenstrukturen mit Tagesgruppen. Dabei arbeiten jeweils zwei Lehrer/-innen und zwei Sozialpädagogen/-innen in Lerngruppen für bis zu 8 Schülerinnen und Schülern zusammen. Diese hohe Personaldichte erlaubt eine besonders intensive Unterstützung der Kinder und Jugendlichen.