Wohnen im Martinshaus: Besondere Wohnformen
In den Wohngruppen des Martinshauses leben jeweils 12 Bewohnerinnen und Bewohner unterschiedlichen Alters und verschiedener Behinderungsarten zusammen. Die Einzel- und Doppelzimmer können mit eigenen Möbeln und vertrauten Dingen individuell eingerichtet und gestaltet werden.
Für die Mahlzeiten aus der hauseigenen Küche steht in jeder Wohngruppe ein Gemeinschaftsraum zur Verfügung.Dort gibt es auch die Möglichkeit, selbst zu kochen oder zu backen.
Die Betreuung gewährleistet ein Team aus Fachkräften, Auszubildenden sowie hauswirtschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unterstützt von Bundesfreiwilligendienstleistenden und Praktikanten.
Ihr Ziel ist es, dass sich alle Bewohnerinnen und Bewohner zuhause fühlen und ihren Alltag so frei wie möglich selbst gestalten können.
Förderung, Ausflüge und Entspannung
Das Haus bietet unter anderem die Teilnahme an Musik-, Theater- und Sportgruppen, Maltherapie, eine Bauchtanzgruppe und eine eigene Bibliothek. Das Martinshaus arbeitet zudem mit der Gestaltsherapie nach Besems. Zum Entspannen steht unter anderem ein Snoezelen-Raum zur Verfügung – ein spezieller „Wohlfühlraum“, der mit Licht, Klängen und taktilen Elementen alle Sinne anspricht. Außerdem gibt es einen großen Garten mit der Kaninchenanlage „Villa Mümmelmann“ und ein hauseigenes Sportgelände, das beispielsweise von Vereinen angemietet werden kann.
Für Bewohnerinnen und Bewohner, die nicht anderweitig arbeiten oder beschäftigt sind, gibt es im Martinshaus mit einer Tagesgruppe und einer Tagesförderstätte offene und freiwillige Angebote zur Beschäftigung und Förderung.






